Rezension zu "Onkel Montagues Schauergeschichten" von Chris Priestley

Klappentext:

Onkel Montague ist ein komischer alter Kauz. Er lebt mit seinem Diener Franz in einem düsteren Haus mit einem Garten, der an einen Friedhof erinnert. Edgar besucht Onkel Montague jeden Tag, obwohl der Weg durch einen unheimlichen Wald führt. Aber Onkel Montague ist einfach der beste Geschichtenerzähler! Bei flackerndem Kaminfeuer erzählt er so Gruseliges, dass Edgar eine herrliche Gänsehaut über den Rücken läuft. Aber woher kennt Onkel Montague all die Geschichten, und ist es wirklich nur Zufall, dass Gegenstände, die in den Geschichten vorkommen, in seinem Haus zu finden sind?


Verlag: bloomoon
Erscheinungsdatum: 6. Februar 2010
Seiten: 223 Seiten
Genre: Kinder- Gruselbuch
Preis: 13,24€ bei Amazon

Inhalt:

Edgar ist mit seinen Eltern in einen neuen Ort umgezogen. Dort hat er sogar einen Verwandten über den aber niemand so wirklich viel weiß. Edgar mag ihn. Immer wenn er bei ihm ist, erzähl Onkel Montague ihm Gruselgeschichten. Oft fühlt er sich beobachtet, aber das kommt sicher von den Geschichten... oder?


Meine Meinung:

"Onkel Montagues Schauergeschichten" ist eher eine Kurzgeschichtensammlung als ein richtiges Buch. Die einzige stetige Handlung, die sich durch das ganze Buch zieht sind die kurzen Gespräche zwischen Edgar und seinem Onkel. Sie werden sozusagen als Einleitung in die Geschichte genutzt, denn es wird immer einen Gegenstand vorgstellt, der auch in der folgenden Geschichte vorkommt. Das macht das ganze natürlich nicht schlecht nur eben etwas anders.

Zudem ist das Buch meiner Meinung nach eher für Kinder gedacht, denn das sind wohl die einzigen die sich bei diesen Geschichten gruseln. Doch ich bin genau mit der Intention an das Buch heran gegangen und fand es auch als Jugendlicher irgendwie niedlich. Ich habe das Buch nicht genommen um mich zu gruseln, sondern um ein paar Geschichten zu hören und genau das habe ich dann auch bekommen, gut erzählte, leicht gruselige Geschichten ;) Und auch wenn ich mich nicht gegruselt habe, hat mir das Lesen des Buches, ins besondere der Kurzgeschichten sehr gut gefallen.

Wie gruselig diese Geschichten nun für wirklich kleine Kinder sind(8-12), dass kann ich nicht genau sagen. Aber ohne zu viel zu spoilern, Menschen sterben und einige Sachen werden ziemlich brutal beschrieben. Mit der kindlichen Vorstellungskraft, können da schon ziemlich starke Bilder im Kopf entstehen. Also eher doch nichts für Kinder? Ich finde dass sollten die Eltern bestimmen, immerhin kennen diese ihre Kinder ja am besten.

Das Gesehen wird auch ab und zu mal mit Illustrationen untermalt. Diese sind in einem meiner Meinung nach ziemlich passenden, leicht gruselig und verzerrtem Stil gezeichnet. Es sind nur ziemlich wenige, was ich ein bisschen Schade fand.

Das Ende des Buches und somit ja mehr oder weniger das Ende des Haupterzzählstrangs, hat mir irgendwie nicht so gut gefallen. Es hat mich nicht wirklich überzeugt, mich nicht auch nur ein bisschen gruselt. Ich fand es ziemlich an den Haaren herbei gezogen, so als müsse man noch irgendwas gruseliges finden, was alles irgendwie verbindet. Is ihnen jetzt aber nicht sooo gut gelungen. Aber in diesem Buch zählen ja mehr die Kurzgeschichten, deren enden haben mir immer Recht gut gefallen :P

Fazit:

Ein Buch dass wohl doch nur für Kinder schaurig ist, für diese dann aber richtig. Die gruseligen Kurzgeschichten können aber auch für Jugendliche und Erwachsene ganz unterhaltsam sein. Man sollte eben nur nicht an dieses Buch heran gehen, wie an einen Stephen King oder ähnliches. Die rar vorhanden Illustration passen sehr gut in die Atomosphäre und auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Nur das Ende fand ich ein bisschen blöd, aber die Kurzgeschichten stehen hier ja eh im Vordergrund. 4 von 5 Sternen^^

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