Rezension zu "Der Augensammler" von Sebastian Fitzek


Klappentext:

Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.

Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der »Augensammler« keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …
Verlag: Droemer / Knaur Verlag
Buchtrailer: *Klick* (Hörbuchversion)
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2011
Seiten: 442 ohne Danksagungen
Genre: Psychothriller
Preis: 9,99€ bei Amazon/Buecher.de (Als Taschenbuch)
Ort der Handlung: Berlin, Grunewald


Inhalt:
Alexander Zorbach ist nach einem tragischen Vorfall eigenständig aus der Polizei ausgetreten und arbeitet nun als Journalist mit gewissen vorzügen. Als alter bekannter bekommt er immer als erstes die brand heißen News zu den neusten Mordfällen. Privat läuft es grad nicht so gut: Sein Kind ist krank und seine Frau lässt sich scheiden, als er dann aber auch noch Verdächtigt wird beginnt für ihn ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Polizei. Mit Hilfe der blinden Physiotherapeutin Alina Gergoriev, versucht er den Fall des Augensammlers aufzuklären und gerät damit mitten ins Spiel hinein...



Meine Meinung:

Spannend, Nervenaufreibend, Verwirrend, Sebastian Fitzek!

Ein Buch das mehr Psycho Terror als brutales Blutvergießen ist. Mit "Der Augensammler" hat Sebastian Fitzek seinem Namen mal wieder alle Ehre gemacht! Ich bin ab sofort, einer seiner größten Fans. Es ist keine Spannungskurve vorhanden, sondern eine Spannungsgerade. Und das von der ersten bis zu letzten Seite. Ein Muss für jeden Psychothriller Fan!

Verwirrend, ist das Buch, weil es einen immer wieder auf die falsche Fährte lenkt. Jedes Mal wenn man denkt, man ist einen Schritt vorangekommen, merkt man, dass man in Wirklichkeit zwei zurück gegangen ist. Und das finde ich einfach spitze!

In dem Buch, geht er auch mal auf seine vorherigen Werke ein, wie z.B. die Therapie, das Kind oder auch der Seelenbrecher. Das tut er, indem er Figuren einbringt und Andeutungen macht;) Da das mein zweites Fitzek Buch ist, kann ich sagen, dass man dafür kein Vorwissen braucht. Man schmunzelt darüber wenn man etwas entdeckt hat, muss aber nichts wissen um der Handlung folgen zu können.

Man ließt die Geschichte immer aus einem anderen Blickwinkel. Meistens aus der Sicht von Alexander Zorbach oder dem Ermittler Phillip Stoya. Sehr selten sieht man die Sicht von Alina Gregoriev und nur ein paar Mal sieht man alles aus der Sicht des Opfers. Dann wird manchmal noch eine Gruppe von Personen eingeblendet, die aber eher nebensächlich sind z.B. Spezialkommando oder zwei Polizisten.
Um dem Leser das Merken der Figuren zu vereinfachen, steht am Anfang des Kapitels der Name der Person aus der Sicht man ließt und dann in Klammer z.B. (Ich), (Volontär) oder (Leiter der Mordkommission). Dafür bin ich sehr dankbar, denn sonst wäre ich schnell durcheinander gekommen.

Eine weitere Besonderheit, ist die Aufmachung des Buches. Man beginnt nämlich mit dem Epiloge auf Seite 442 und endet mit dem Prolog auf Seite 3. Das fand ich anfangs  komisch, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Ich dachte erst, man müsse wirklich hinten anfangen und sich nach Vorne arbeiten, wie bei einem Manga und habe fast den Prolog gelesen. Tu das nicht! Fang wie bei jedem anderen Buch einfach ganz Vorn an und ließ dich bis zum Prolog hinten durch. Dann ist alles gut;)

Wie schon erwähnt, wirft das Buch dem Leser kleine Brocken zu, die ihn verwirren und vor allen Dingen immer all seine Vermutungen in den Wind schlagen sollen. So hat auch dieses Buch es geschafft, dass ich bis zum Ende nicht wusste, wer der Augensammler tatsächlich ist. Und das ist meiner Meinung nach auch sehr wichtig. Denn ein Thriller sollte den Leser mit einem unerwarteten Ende, sozusagen einer letzten unglaublichen Tat, überraschen. Dann ist er perfekt.


Fazit
Sebastian Fitzek ist der deutsche Psychothriller Autor! Er hat es mal wieder geschafft, mich zu packen, zu fesseln und mich zu verwirren. Ein Psychothriller der es ganz ohne Blut schafft, mir Gänsehaut zu bereiten. Spannender geht es kaum. Ich freue mich schon auf den Nachfolgeband: der Augenjäger, zu dem es sicher auch eine Rezension geben wird.
Bis dahin alles Gute, eure Casey

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